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Das "Neue Tashi-Rabten-Haus"

Tridschang Tschoktrül Rinpotsche auf dem Letzehof bei der Eröffnung des neuen Tashi-Rabten-Hauses Bevor sich Gesche Rabten entschloß, auf dem Letzehof ein buddhistisches Zentrum einzurichten, fragte er seinen Meister Tridschang Rinpotsche, ob dies ein geeigneter Ort dafür sei. Die Antwort war: „Dies ist gut". Als wir Gesche um einen Namen für das Zentrum baten, antwortete er: „Tashi Rabten." Das war der Name von Tridschang Rinpotsches Haus in Dharamsala in Indien und bedeutet: "Das in bester Art feste Glückverheißende". Wir fühlten uns geehrt, diesen Namen für das neue Zentrum benützen zu dürfen und waren auch besonders glücklich über den namentlichen Bezug zu Gesche Rabten.

Gesche erwähnte auch, daß Tridschang Rinpotsche auf seinen Wunsch hin zugesagt habe, das Zentrum zu besuchen. Bald jedoch, nachdem im September 1981 mit den Renovierungsarbeiten am alten Hof begonnen worden war, kam die traurige Nachricht, daß Tridschang Rinpotsche gestorben sei.

Der Besuch kam fünfzehn Jahre später in etwas anderer Form zustande: Im Sommer 1996 empfing die neunjährige Inkarnation Gesche Rabtens die vierzehnjährige Inkarnation des berühmten Tridschang Dordsche Tschang auf dem Letzehof. Die beiden jungen Rinpotsches kannten sich schon von mehreren Begegnungen in Indien; der Aufenthalt in Europa war jedoch die erste Gelegenheit, viele Tage unbeschwert mitsammen zu verbringen.

Einige Zeit später wurde beschlossen, daß der junge Tridschang Rinpotsche auf dem Letzehof weiterstudieren solle. Dabei erwies sich der alte Hof als zu klein, um den Lama, seine Betreuer, Lehrer und Besucher auf die Dauer unterzubringen.

Bei den lokalen Behörden wurde die Bitte um Erlaubnis für bauliche Erweiterungen des Letzehofs vorgebracht. Unter Vorlage eines Konzepts für eine vollständige Klosteranlage entstand eine Flächenwidmung, die ca. 10'000 m² des Bodens um den Letzehof als bebaubare Sonderfläche für das Kloster vorsieht. Im November 2000 begannen die ersten Arbeiten. Mit der Hilfe einiger Gönner, einer großen Anleihe von der Bank und sehr viel Einsatz der Mönche und Studenten war das "Neue Tashi-Rabten-Haus" dann genau ein Jahr später bezugsbereit.


Am 17. November 2001 fand die feierliche Übergabe des Hauses statt. Anstelle der erwarteten 300 Besucher kamen etwa 600 Gäste aus vielen Ländern Europas, den USA und Kanada, um Tridschang Rinpotsche zu sehen und ihn zu beglückwünschen.



Buddhistisches Kloster
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